
Wir bieten fortschrittliches, zerstörungsfreies Bodenscanning auf Basis der SGPR-Technologie an. Das System ermöglicht die Analyse der Bodenstabilität sowie die Identifizierung von Diskontinuitäten bis zu einer Tiefe von 45 m (abhängig von den Bodenverhältnissen). Dank hoher Abtastfrequenz und kontinuierlicher Signalübertragung erstellt das System dichte und kontinuierliche Untergrundkarten.
Welche Risiken identifizieren wir?
- Veränderungen in der Bodenstruktur infolge von Bergschäden und undichten unterirdischen Installationen,
- Sickerzonen in Hochwasserschutzdeichen,
- Archäologische Objekte,
- Fundamente und andere nicht dokumentierte unterirdische Bauwerke,
- Findlinge und Inhomogenitäten,
- Verlauf unterirdischer Infrastruktur,
- Hangrutschungen, bei denen wir Mikrobewegungen und Bodenverformungen detektieren,
- Weitere Anomalien im Bereich von linearen Infrastrukturprojekten (Straßen, Netze).

Warum ist SGPR die richtige Lösung für den Bauprozess?
Traditionelle geotechnische Bohrungen sind sehr präzise, jedoch punktuell. SGPR liefert ein kontinuierliches und räumliches Bild. Den größten Mehrwert bietet die Kombination beider Methoden – das Scanning identifiziert Risikozonen, während Bohrungen die Materialparameter bestätigen.
Die gewonnenen Bilder bilden die Grundlage für:
- Weitere Fachgutachten,
- Die Ermöglichung fundierter Entscheidungen durch Investoren,
- Reduzierung des Planungsrisikos,
- Reduzierung des Ausführungsrisikos,
- Geringere Reparatur- und Stillstandskosten,
- Erhöhung der Sicherheit und Vorhersehbarkeit des Projektverlaufs.








Hauptanwendungsbereiche der SGPR-Technologie
Die SGPR-Technologie findet überall dort Anwendung, wo eine präzise, zerstörungsfreie Erkundung der Bodenverhältnisse sowie die Reduzierung des Investitionsrisikos entscheidend sind. Dank der kontinuierlichen und räumlichen Untergrundabbildung unterstützt das System sowohl die Planungs- als auch die Ausführungs- und Monitoringphase von Projekten.
Hauptanwendungsbereiche:
- Hoch- und Infrastrukturbau – Analyse der Tragfähigkeit des Untergrunds, Identifikation von Hohlräumen und Inhomogenitäten vor der Gründung.
- Straßen und Eisenbahnlinien – Erkennung von Schadenszonen, Senkungen und Bodenauflockerungen, auch über lange lineare Abschnitte.
- Energiesektor (einschließlich Offshore) – Untersuchung der Bodenverhältnisse in Anschlusskorridoren sowie Prüfung von Konflikten mit unterirdischer Infrastruktur.
- Zementindustrie und Bergbau – Kartierung geologischer Schichten, Infrastrukturrelikte und Zonen mit variablen Bodeneigenschaften.
- Monitoring von Dämmen und Hochwasserschutzdeichen – Identifikation von Sickerzonen, Schwachstellen und strukturellen Veränderungen im Zeitverlauf.
- Urbanisierte Gebiete – Lokalisierung und Verifizierung unterirdischer Versorgungsnetze (Wasser, Abwasser, Gas, Strom, Telekommunikation).
- Bewertung des Senkungsrisikos (Sinkhole) – Erkennung von Anomalien und Bereichen mit erhöhtem Risiko von Oberflächenverformungen.
Grundlegende Funktionsprinzipien des SGPR-Systems
SGPR (Spectral Ground Penetrating Radar) ist ein fortschrittliches Georadarsystem auf Basis der FMCW-Technologie (Frequency Modulated Continuous Wave), das große Eindringtiefe mit hoher Bildauflösung kombiniert. Anstelle von Impulsen sendet das Radar ein kontinuierliches Signal mit variabler Frequenz aus, und die Analyse der Differenz zwischen gesendetem und empfangenem Signal ermöglicht die präzise Bestimmung der Reflektortiefe im Untergrund.
Die elektromagnetische Welle reflektiert an Grenzflächen von Schichten mit unterschiedlichen dielektrischen Eigenschaften und ermöglicht so die Abbildung von Böden, Hohlräumen und Infrastrukturobjekten. Die aufgezeichneten Daten werden in einer dedizierten Analyseumgebung verarbeitet, in der Zeit-Frequenz-Signale in Radar-Echogramme, Modelle geologischer Schichten sowie Amplituden- und Anomaliekarten transformiert werden.
Das System kann je nach geologischen Bedingungen und Untersuchungsziel konfiguriert werden:
- Standard-Eindringtiefe: STD60-Antenne (100–500 MHz), bis ca. 25 m
- Erhöhte Eindringtiefe: BIG180-Antenne (35–200 MHz), bis ca. 40 m
- Maximale Eindringtiefe: Mehrreihige Arrays, unter günstigen Bedingungen >60 m
Die Wahl der Antennenfrequenz hängt von den Messanforderungen ab – höhere Frequenzen bieten bessere Auflösung und genauere Darstellung oberflächennaher Schichten, während niedrigere Frequenzen eine größere Eindringtiefe bei geringerer Detailgenauigkeit ermöglichen.
Es ist zu betonen, dass SGPR eine elektromagnetische Methode ist und die Eindringeffizienz von den Eigenschaften des Mediums abhängt – insbesondere von dessen dielektrischer Permittivität und elektrischer Leitfähigkeit. Bestimmte Böden sowie Umgebungen mit hohem Feuchtigkeitsgehalt können zu Dämpfung und Streuung der Wellen führen und damit die Reichweite des nutzbaren Signals begrenzen. Die Umrechnung der Laufzeit in Tiefe erfordert die Annahme einer geeigneten Wellengeschwindigkeit im Medium, die auf Referenz-, Literatur- oder Kalibrierdaten (z. B. Bohrungen) basiert.